Übersetzung, Dokumentation, Notation von flüchtiger Kunst

Künstlerische Ideen, Momente, Ereignisse, fixieren, notieren zu wollen ist keine neue Sehnsucht. Das Bedürfnis nach zeitloser Transportfähigkeit hat v.a. für die europäische Musik verschiedenste Formen von Notationen hervorgebracht, die sich als eigene Sprache der Dokumentation und zeichenhaften Übersetzung etabliert haben. Aber wie sieht das in Theater, Performance und Tanz aus? In Arbeiten, die ausschließlich im Moment der Gleichzeitigkeit ihrer Hervorbringung und Rezeption bestehen? Auch hier gibt es z.t. sehr ausgefeilte Notationen, diese haben sich in der künstlerischen Praxis jedoch weit weniger durchsetzen können. Warum? Wir suchen nach interessanten wie praktikablen Formen der Dokumentation, Notation und Übersetzung, entwerfen eigene - und probieren bestehende Modelle aus,- testen ihr künstlerisches Potential und ihre interdisziplinäre Anwendbarkeit.


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